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Januar – Wie gute Vorsätze Lebensinhalte prägen können

Da war er wieder, der Jahreswechsel und die damit verbundenen guten Vorsätze fürs neue Jahr. Bevor in der Silvesternacht die Korken knallen und die Feuerwerksraketen gezündet werden, gehen die meisten Deutschen noch einmal tief in sich und fassen ihre Vorhaben für die anstehenden 365 Tage zusammen. Dabei sind viele gute Vorsätze zwar lobenswert, aber in den meisten Fällen werden sie nicht umgesetzt oder arten sogar in persönlichen Druck und Stress aus.

„Sich mehr mit Freunden treffen“, „mehr mit der Familie unternehmen“, „mehr Sport treiben“, „X Kilos abnehmen“ oder „weniger Alkohol trinken bzw. mit dem Rauchen aufhören“, das waren laut einer Auswertung von brandwatch.com die beliebtesten Vorsätze der Deutschen für 2014 (siehe Graphik).



Die Statistik zeigt jedoch nicht, wie viel Prozent ihre Vorhaben schlussendlich wirklich umgesetzt haben. Das ist wahrscheinlich auch besser so, denn die meisten Vorsätze sind nach nur wenigen Tagen bereits Geschichte oder führen zu persönlichen Stress, wenn man merkt, dass man die geplanten Absichten doch nicht so umsetzen kann.

Sind also gute Vorsätze Segen und Fluch zugleich?
Fluch, wenn man sich mit nicht realistischen Vorhaben zu sehr unter Druck setzt oder an seiner eigenen Erwartungshaltung scheitert.
Segen, wenn man Erfolge vorweisen kann und sich gesteckten Ziele erfüllen kann und will.

Dieser Punkt des Willens ist ganz entscheidend, denn wenn man sich Vorsätze setzt, nur weil man sie sich vornehmen „muss“ oder denkt man müsste sie es sich vornehmen (beispielsweise weil es andere von einem erwarten oder es der Freund/ die Freundin auch so machen), dann führt dies in den meisten Fällen zu einer „Mission Impossible“ und persönlichen Unzufriedenheit.

Daher sollte man sich nur Ziele fürs neue Jahr definieren, wenn man selbst fest entschlossen ist und sie auch umsetzen kann. Ehrgeiz ist sicherlich wichtig und gut, wenn jedoch aus dem Vorhaben eine Belastung wird, sollte man sich allem Eifer zum trotz nicht selbst zu sehr unter Druck setzen.

Um die verschiedenen Ziele zu erreichen gibt es mittlerweile einige Apps wie z.B. „Der Nichtraucher Coach“ oder „Noom Coach – Gesund abnehmen“, die bei der Umsetzung helfen sollen. Genauso förderlich kann es sein sich Verbündete zu suchen und sich gegenseitig zu pushen (wie etwa gemeinsam Sport treiben). Doch ob man es am Ende schafft seine eigenen Wünsche zu erfüllen, das liegt dann doch an einem selbst.

Übrigens kann man die guten Vorsätze auch auf die Unternehmensebene übertragen.
Auch hier macht man sich bereits im voraus Gedanken über das anstehende Geschäftsjahr und steckt sich gewisse Ziele (wie etwa ein bestimmtes Umsatzvolumen, Auftrags- oder Verkaufszahlen etc.). Dies sollte jedoch nicht unbedingt am 31.12. gemacht werden, schließlich plant man meistens eher strategisch und inmitten der Planung der eigenen, persönlichen Vorhaben für die kommenden 365 Tage („wie trainiere ich die Kilos ab, die ich im Büro durch etwaige Weihnachtsschokolade zugenommen habe), ist da sowieso kein Platz mehr.

Doch auch hier gilt, die Ziele sollten realistisch und das Motto „Think positive“ nicht nur eine Phrase sein. In diesem Fall gibt es aber leider (noch) keine App, die bei Unternehmenserfolgen behilflich sein kann – auch hier liegt es an jeder Firma selbst, wie erfolgreich das kommende Jahr 2015 wird.

Ich zum Beispiel habe mir vorgenommen, meine Texte und Gedanken etwas kürzer zu fassen…wenn man der Wörterzählung von Word glaubt, ist ein kleiner Anfang gemacht und man muss ja bekanntlich auch noch etwas Luft nach oben haben…ach ja, und ich möchte natürlich ein paar Kilo abnehmen, indem ich mehr Sport treibe, weniger trinke, weniger Schokolade esse, weniger vor dem Fernseher sitze und dadurch mehr mit Freunden, Partner und Familie mache…
na ja, man sollte nicht übertreiben schließlich habe ich noch genau 356 Tage Zeit bis zum Jahresende und den neuen Vorsätzen.

In diesem Sinne ein gutes Gelingen und viel Erfolg!

Euer W. Elco Meyer


Kommentare

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